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THW Ortsverband Schwerin

Einsätze

Ölunfall auf dem Schweriner See

Samstag den 18.08.2012, kam es zu einem Zwischenfall im Bereich des Schweriner Burgsees. Darauf hin wurde am späten Nachmittag das THW zu Hilfe gerufen. Angefodert waren das THW Bad Doberan mit der Ölwehrausrüstung, welches speziell zu aufnehmen von ölartigen Stoffen aus Gewässern konzipiert ist. Das THW aus Schwerin hat die Beleuchtung für die Abendstunden augebaut und somit die Arbeit ermöglicht.  

Ölunfall auf dem Schweriner See: Lage entspannt

Eigentlich wollte ein Mitarbeiter der "Weißen Flotte" am Sonnabend die "MS Elfriede" mit Frischwasser betanken. Doch er verwechselte den Einfüllstutzen des Wassertanks mit dem des Dieseltanks. Das Wasser-Treibstoff-Gemisch lief über und in den See hinein. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, um Schlimmeres zu verhindern. Mittlerweile hat sich die Situation zwar entspannt, das Öl konnte allerdings noch nicht ganz beseitigt werden. Unter den Stegen befänden sich immer noch Ölreste, so der Einsatzleiter der Feuerwehr gegenüber NDR 1 Radio MV. Diese Reste seien aber durch Sperren und so genannte Absorberschlangen abgetrennt, so dass sie sich nicht weiter ausbreiten könnten.

Still ruhte der See

Bis zum Sonntagvormittag hatte die Wasserschutzpolizei eine Anlaufsperre verhängt. Seit elf Uhr konnten die ersten Boote wieder fahren. Am Mittag legte auch die große Drei-Seen-Linie wieder ab. Bis dahin durften aber wegen des Ölfilms an der Anlegestelle der "Weißen Flotte" vor dem Schweriner Schloss keine Schiffe einfahren. Auf rund zwei Hektar Fläche hatte sich der Ölfilm ausgebreitet. Das entspricht ungefähr der Größe von vier kleinen Fußballfeldern. Nach ersten Schätzungen sind rund 200 Liter übergelaufen. Um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern, hat die Polizei zwei Sperren gelegt - eine vom Anleger zum Schloss und eine zweite, längere, vom Schloss zur Marstallhalbinsel.

Über die Höhe des entstandenen Schadens gibt es noch keine Angaben. In den kommenden Tagen muss noch geklärt werden, welche Schäden für die sensible Planzen- und Tierwelt entstanden sind.

Quelle: NDR.de